Waldbrandübung mit Erfolg gemeistert
Todtglüsingen/Handeloh. Eine großangelegte Waldbrandeinsatzübung haben
jetzt die Feuerwehren der Samtgemeinde Tostedt mit Bravour gemeistert. Insgesamt
zehn Ortsfeuerwehren waren mit mehr als 130 Einsatzkräften und 17
Einsatzfahrzeugen an der Großübung in einem großen Mischwaldgebiet zwischen
Todtglüsingen und Handeloh unweit der Bundesstraße B 3 beteiligt, die der
ehemalige Ortsbrandmeister der Feuerwehr Tostedt, Hans-Peter Mohrmann
ausgearbeitet hatte. Als Übungslage diente dabei ein simulierter Waldbrand, der
sich aufgrund lang anhaltender Trockenheit und starken Windes rasant
ausbreitete. "Als wichtigste Übungszeile stehen dabei hauptsächlich die
Wasserförderung über lange Wegstrecken, die Brandbekämpfung und eine
Verhinderung der Brandausbreitung im Vordergrund", erläuterte Mohrmann die
Übungsziele. In der Erstalarmierungsphase waren die Feuerwehren aus Tostedt und
Todtglüsingen zu der Alarmübung geschickt worden. Zur Unterstützung kam dabei
das Tanklöschfahrzeug TLF 20-40 der Feuerwehr Welle hinzu, das mit einem
Wassertankvolumen von 4.500 Litern Löschwassern ein unersetzbares Fahrzeug in
der Waldbrandbekämpfung ist. Aufgrund der ersten Lagemeldungen durch die
Einsatzabschnittsleiter wurden in weiterer Reihenfolge Feuerwehren aus
Bötersheim, Dohren, Handeloh, Heidenau, Kampen, Otter und Todtshorn zu dieser
Übung nachalarmiert. Während die Fahrzeugbesatzungen der insgesamt drei
eingesetzten Tanklöschfahrzeuge aus Heidenau, Tostedt und Welle inmitten des
Waldstückes mit der Brandbekämpfung mehr als gefordert waren, wurde aus Richtung
Handeloh her eine umfangreiche Wasserversorgung aufgebaut. Eine gut zwei
Kilometer lange Versorgungsleitung aus B-Schläuchen wurde hergestellt und war in
recht kurzer Zeit bereit, die Einsatzkräfte inmitten des Waldstückes mit
Löschwasser zu versorgen. Hier wurde für die simulierte Brandbekämpfung nicht
nur Wasser aus Strahlrohren gegeben, auch aus zwei Wasserwerfern wurde der
"Brand" wirkungsvoll bekämpft. Sichtlich zufrieden mit dem Geschehen verfolgte
Hans-Peter Mohrmann den Übungsablauf, und nachdem klar war,
dass alle gesteckten Übungsziele mit Erfolg abgearbeitet waren, ließ er die Übung
nach gut zweieinhalb Stunden für beendet erklären.
Bei einer Nachbesprechung am Feuerwehrhaus in Handeloh lobten
er und auch Tostedts Gemeindebrandmeister Joachim Vobienke alle Kräfte für ihr
Engagement und das besonnene und einsatztaktisch kluge Vorgehen bei der Übung.
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