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Freiwillige
Feuerwehr Handeloh |
04.09.2010
Verkehrsunfall mit Heidebahn
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Ein Bahnunfall hat sich am Sonnabend Vormittag am Bahnübergang in der
Hauptstraße in Handeloh ereignet, bei dem zwei Menschen teils schwer
verletzt wurden. Dabei waren aus noch ungeklärter Ursache ein PKW
Mercedes Cabrio SL und ein Nahverkehrszug der DB AG, der so genannten
Heidebahn miteinander kollidiert, der Mercedes Fahrer wurde dabei
erheblich am Kopf verletzt, auch eine weitere Frau erlitt bei dem Unfall
leichte Verletzungen. Ein Großaufgebot an Rettungsdienst und Feuerwehr
war im Einsatz, um im weiteren Verlauf mutmaßlich eingeklemmte Personen
zu befreien, Verletzte zu versorgen, auslaufende Betriebsstoffe
abzustreuen und Bahnreisende zu betreuen. Um 09.04 Uhr waren die Feuerwehren aus Handeloh und Welle, der
Rüstwagen der Feuerwehr Buchholz, der Einsatzleitwagen der Samtgemeinde
Tostedt sowie ein Rettungswagen und der Notarzt des DRK zu dem
Bahnübergang gerufen worden. Dort war der mit einem Mann besetzte PKW
mit einem Nahverkehrszug kollidiert, in dessen Folge der PKW aus dem
Gleisbett neben die Gleise geschleudert wurden dort völlig zerstört
liegen blieb. Die Bahn kam nach dem Zusammenprall rasch zum Stehen. Der
Fahrer des Mercedes erlitt bei dem Unfall erhebliche Kopfverletzungen,
er wurde durch erste eintreffende Feuerwehrkräfte aus Handeloh und Welle
befreit und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt. Sowohl der
Lokführer des am Unfall beteiligten Zuges als auch ein zweiter Lokführer
eines zweiten, nicht beteiligten Zuges blieben unverletzt. Da in der
Anfangsphase des Einsatzes nicht klar war, ob im am Unfall beteiligten
Zug Personen verletzt worden waren, ließ die Einsatzleitung mit
Gemeindebrandmeister Joachim Vobienke an der Spitze die
Schnelleinsatzgruppe Heide des DRK sowie die Feuerwehren aus Tostedt und
Todtglüsingen für eine Zugevakuierung und Betreuung nachalarmieren. Auch
mussten aus dem verunfallten PKW und auch aus dem schwer beschädigten
Zug auslaufende Betriebsstoffe abgestreut werden. Primär wurden von den
gut 90 Feuerwehrkräften die insgesamt 153 Bahnreisenden aus den Zügen
geholt und in einem naheliegenden Gasthaus betreut, diese waren aber
nach Sichtung durch eine Notärztin nicht verletzt und konnten in
Ersatzzügen ihre Fahrt fortsetzen. Der Fahrer des Mercedes kam nach
einer rettungsdienstlichen Versorgung in das Krankenhaus nach Buchholz,
auch die leichtverletzte Frau wurde rettungsdienstlich behandelt. Die
Kräfte der SEG des DRK wurden nicht mehr eingesetzt. Die Feuerwehrkräfte
dichteten Leckagen an beschädigten Waggons ab und verhinderten so ein
weiteres Auslaufen von Dieselkraftstoff, auch aus dem verunfallten PKW
wurden die auslaufenden Betriebstoffe abgestreut. Nach gut eineinhalb
Stunden wurde die Unfallstelle der Deutschen Bahn zur weiteren
Veranlassung übergeben.
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